Cura slicer
Projektbeschreibung: Einsatz des Ultimaker S5 3D-Druckers mit dem Cura Slicer
Der Ultimaker S5 ist ein moderner 3D-Drucker, der im BITZ unibz fablab zur Verfügung steht. Er arbeitet im FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) und besitzt eine Dual Extrusion Funktion. Das ermöglicht den gleichzeitigen Druck mit zwei Materialien oder Farben. Das maximale Bauvolumen beträgt 330 x 240 x 300 mm, was die Herstellung sowohl kleiner als auch größerer Objekte zulässt. Unterstützte Materialien sind unter anderem PLA, TPU und PVA, wodurch ein breites Anwendungsspektrum abgedeckt wird, von stabilen Prototypen bis hin zu flexiblen oder wasserlöslichen Bauteilen.
Um mit dem Ultimaker S5 zu arbeiten, wird die Software Ultimaker Cura als Slicer benötigt. Cura wandelt 3D-Modelldaten, beispielsweise aus CAD-Programmen, in spezielle Druckanweisungen um, die der Drucker versteht und abarbeitet. Hierbei werden die Modellschichten berechnet, notwendige Stützstrukturen eingefügt und die Extruder- und Bewegungspfade definiert. Nutzer können in Cura unter anderem die Schichthöhe, Druckgeschwindigkeit, Fülldichte, Materialprofile und viele weitere Parameter genau anpassen. Diese Einrichtung ist notwendig, damit die Ergebnisse den jeweiligen Anforderungen und Materialeigenschaften entsprechen.
Im Ablauf wird das gewünschte 3D-Modell zunächst im Cura Slicer geöffnet. Hier findet die Vorbereitung, Anpassung und Optimierung der Druckparameter statt. Sobald das Modell gesliced ist, wird der erzeugte G-Code direkt an den Ultimaker S5 übertragen. Während des Drucks sorgt der S5 mit seiner automatischen Bett-Nivellierung, den zwei Extrudern und dem geschlossenen Bauraum für einen stabilen und zuverlässigen Druckablauf. Nach Abschluss des Druckvorgangs werden die gefertigten Objekte vom Baustrahler entnommen, eventuell vorhandene Stützstrukturen entfernt und die Oberflächen – je nach Bedarf – nachbearbeitet.
Die Kombination aus Cura Slicer und Ultimaker S5 bietet eine effiziente und präzise Möglichkeit zur Umsetzung unterschiedlichster Projekte im Bereich des 3D-Drucks im fablab-Umfeld. Beide Komponenten sind aufeinander abgestimmt, wodurch hochwertige Resultate bei gleichzeitig einfacher Bedienung erzielt werden.